Meine Reise nach Indien

Am 19. Januar geht’s endlich los – meine Reise nach Indien. So lange wollte ich dieses Land schon bereisen. 2014 hatte ich schon mal gebucht, aber dann wurde die Tour abgesagt. Damals ging’s dann ins wunderschöne Nepal. Ich dachte ich wäre dadurch vorbereitet. Da hatte ich mich gewaltig geschnitten.

Für uns „Westler“ ist ja so manches asiatisches Land laut, schmutzig und verrückt. Indien dürft ihr dann nochmal mit einem Faktor von einer Million multiplizieren. Dann seid ihr in Indien angekommen!

Los ging’s mit dem Zug zum Frankfurter Flughafen. Oman Air bringt mich über Nacht sicher nach Muskat. Von dort aus sind’s nochmal ca. 2,5 Stunden Flug nach New Delhi. 10 Minuten vor der Landung heißt es plötzlich, wir landen erst in zwei Stunden. Was??? Fliegen wir wieder zurück?!

Nach zwei Schlaufen geht’s einfach an Delhi vorbei. Wohin es gehen soll, weiß niemand. Ich hoffe nur, die Piloten denken an den Sprit und wir stürzen nicht ab. Kopfkino.

Als wir dann im Landeanflug sind, weiß ich nicht, ob ich heulen oder lachen soll, denn wir sind auf alle Fälle nicht in Delhi. Wir landen in Lucknow. Ich denke mir „Luck now“ – Glück gehabt. Wir tanken auf und müssen eine gute Stunde sitzen bleiben. Mit einem Anteil an 99% Indern inklusive Kinder ist das leichter gesagt als getan. Ich bekomme also schon mal einen kleinen, wirklich nur kleinen, Vorgeschmack, was da so kommen mag. Irgendwann geht’s endlich wieder in die Luft. Kurze Zeit später landen wir in New Delhi am Indira Gandhi International Airport.

Da ich eine Gruppenreise über Intrepid gebucht habe, gab’s vorab einige Infos für mich:

  • Verlasse ja nicht den Flughafen durch das Exit Gate.
  • Warte vor dem Exit Gate auf Deinen Fahrer.
  • Lasse Dich nicht von einem fremdem Taxifahrer ansprechen, der Dir sagt, Dein Hotel sei abgebrannt oder sonstiges. Die wollen Dir nur was verkaufen und fahren Dich woanders hin.

Da ich nun aber mit drei Stunden Verspätung angekommen bin, muss ich Intrepid anrufen. Man sagt mir, ich solle bitte durch das Exit Gate laufen, um dort meinen Fahrer anzutreffen. Toll – genau das, was ich nicht tun sollte. Aber mir bleibt ja nix anderes übrig.

Dank meiner nicht-indischen Erscheinung – weiß wie ein Mozzarella und blond wie eine Schwedin – falle ich meinem Fahrer wohl recht schnell auf. Er hält ein riesiges Schild in der Hand, so dass ich etwas erleichtert bin, nachdem ich so rebellisch durch das Exit Gate laufen musste.

Aber keine Sorge – die nächste Story kommt schon prompt – denn mein ursprüngliches Hotel wurde geändert, da es ausgebucht war. Ich würde nun in ein neues Hotel gefahren werden. Kopfkino: „Lass Dich ja nicht irgendwo hinfahren, wo sie Dich dann auseinandernehmen.“

Ich laufe also meinem Fahrer hinterher, der mich dann in die Hände eines anderen Fahrers gibt, der mich dann zur Rush-Hour ins Hotel bringt. Und mit Rush-Hour meine ich es auch so.

Anstatt der prophezeiten 45-60 Minuten sitze ich über 1,5 Stunden im Taxi. Der von mir wahrgenommene romantische Nebel, stellt sich ganz schnell als Smog heraus. Delhi gilt nicht umsonst als die schmutzigste Stadt auf der ganzen Welt. Ich kann es nicht nur sehen, sondern auch riechen. Ich atme das pure Diesel ein, denn neben uns warten mind. 200 Autos an der roten Ampel.

Ich stelle mir zum ersten Mal die Frage, ob ich das richtige getan habe. Aber nun bin ich hier und Indien verdient eine Chance.

Im Hotel angekommen bin ich endlich mal erleichtert, denn ich bin tatsächlich richtig. Mein Guide und einige Mitreisenden sind bereits angekommen und haben gerade ihr Meeting im Restaurant. Schnell frisch machen, Hallo sagen und dann gemeinsam Essen gehen.

Mein Fazit am ersten Tag:

  • Indien ist bereits jetzt verrückter als alles andere, was ich bisher gesehen habe.
  • Unsere Gruppe sowie Guide sind sehr nett.
  • In indischen Küchen hat das Wort „mild“ keine Bedeutung. Mein Darm kann sich auf was gefasst machen!

Unsere Reise beginnt ganz offiziell – nach dem Frühstück geht’s zu Fuß, bewaffnet mit Atemmasken, zur Metro. Die schlimmen Geschichten, dass man als Frau schnell angetascht wird, stimmen nicht. Vielleicht weil ich in einer Reisegruppe mit 11 anderen Weißen unterwegs bin.

Trotzdem muss ich sagen, das alle Inder um mich herum sehr nett und höflich sind. Das man etwas „intensiver“ angeschaut wird, ist wohl so. Damit muss ich mich für die nächsten zwei Wochen anfreunden.

Unser erster Stopp ist die Jama Masjid oder auch Freitagsmoschee. Absolut beeindruckend.

Weiter geht’s durch die Gassen von Old Delhi, mal zu Fuß, mal per Riksha. Wir besichtigen einen Sightempel – eine der Hauptreligionen in Indien, neben dem Hinduismus, Buddhismus sowie Islam. Später geht’s auch noch zum Red Fort, dem Mahatma Gandhi Memorial sowie dem Ort, an dem Gandhi ermordet wurde, was nun ein Museum ist. Außerdem besichtigen wir eine “Springwell“ – eine Arte Quelle/Wasserreservat. Durch eine unscheinbare Mauer hindurch gelangen wir hierher und ich bin absolut platt.

Treffpunkt 4.55 Uhr. Die Koffer sind gepackt und mit dem Express-Zug geht’s weiter nach Agra in Richtung Taj Mahal. Mein persönliches Highlight der Reise, denn das Taj wollte ich schon immer mal sehen.

Ich bin positiv überrascht, denn unser Zug kommt nicht nur früher als geplant, sondern fährt auch pünktlich ab. Wir haben reservierte Plätze in einem klimatisierten Abteil, das Essen ist naja, die Fahrt angenehm und entspannt.

Bevor wir das Taj sehen, geht’s vorher noch zum Red Fort. Eine riesige Palaststadt – wir haben hier wirklich mal romantischen Nebel, die goldgelbe Sonne strahlt auf den roten Sandstein. Atemberaubend, vor allem wenn man bedenkt, dass das Fort ab dem Jahr 1565 erbaut wurde.

Nicht zu tippen ist dann allerdings der Anblick des Taj Mahal – wow! Am Nachmittag bei untergehender Sonne, in warmes Licht gehüllt. Abgesehen von der Menschenmengen ist dies ein extrem schöner Moment für mich. Wir verbringen hier einige Stunden bevor es auf einer Dachterrasse in Agra unser Abendessen gibt.

   

Treffpunk 6.55 Uhr. Wir fahren mit dem Public Bus in Richtung Jaipur. Irgendwo an der Straße steigen wir in einen kleineren privaten Bus um, der uns zu einem Heritage Stay – dem Fort Madhogarh – bringt. In diesem hübschen Fort haben früher die Maharadschas gelebt – heute die Touristen.

Am Nachmittag machen wir einen Spaziergang durch den Ort am Fuße des Forts. Wird werden fröhlich begrüßt und die Kinder möchten unbedingt Fotos haben. Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir wieder am Fort, mit einem Wahnsinnsausblick. Dazu ein kaltes Gin Tonic und den Geschichten des aktuellen Maharadschas lauschen. Ein Mann mit solch einer Aura – ich glaube er ist so eine Art indischer Brad Pitt. Später werden wir alle mit Saris gekleidet und ich bitte ihn um ein Foto mit mir. Yeah!

 

Um 5 Uhr ist die Nachtruhe vorbei, denn im Ort unter uns gehen die „Gebetssirenen“ an. Aus riesigen Lautsprechern wird in Festival-Lautstärke zum Gebet ausgerufen. Der leckerste Masala Chai auf der Dachterrasse des Forts stimmt mich aber wieder friedlich.

Um 7.55 Uhr geht’s mit dem Bus nach Amber zum Amber Fort. Ein riesengroßes Fort auf einem Bergkamm. Der Anblick ist atemberaubend. Wir nehmen die Treppen und lassen uns dann von einem Guide führen. Ein weiteres Highlight ist wieder ein superleckerer Masala im Innenhof des Forts für 10 Rupie.

Anschließend geht’s nach Jaipur in die Stadt. Wir dürfen beim Bedrucken von Schals zuschauen, bevor wir einen freien Mittag im Hotel haben. Einige Mädels und ich möchten uns die Edelsteine in Jaipur aber nicht entgehen lassen, so dass wir zusammen ein Taxi nehmen, um etwas Shoppen zu gehen. Wir sind alle erfolgreich und haben am Abend einen wunderschönen Ring am Finger.

Ein weiteres Highlight wartet aber auch noch, denn wir schauen uns am Abend einen Bollywoodmovie in einem der größten Kinopaläste Indiens an – dem Raj Mandir. Trotz der indischen Sprache, ohne englische Untertitel, ist der Film wirklich toll und bewegend!

Heute dürfen wir endlich mal ausschlafen. Das tut auch gut, denn mein Magen hat mir gestern ein wenig Sorgen gemacht. Heute ist aber alles wieder gut. Ein Rat an alle Indienreisenden – Perenterol. Mein ständiger und treuer Begleiter!

Wir laufen ein wenig durch die Stadt, so dass wir einen Überblick bekommen. Zwischendurch gibt’s eine kurze Rikshafahrt, wir sehen den Palast der Winde und werden dann entlassen, so dass wir den Mittag zur freien Verfügung haben. Und was macht man dann in Indien? Shoppen gehen oder zumindest mal schauen, was es denn so gibt. Pashmina & Co. Hallo!

Um 7.55 Uhr los in Richtung Ranthambore National Park. Nachdem wir am Mittag ankommen, werden wir kurz darauf zu unserer Pirschfahrt abgeholt. Leider meint es der Wettergott nicht gut mit uns, denn während der Fahrt öffnen sich die Himmelsschleusen und wir werden patschnass. Tiger gibt es leider auch keine sehen – denen ist es wohl auch zu nass. Dafür zahlreiche Vögel, Rehe, Antilopen, Wildschweine und Eulen.

Unser heutiges Ziel ist Bundi, wo uns ein wunderschönes Heritage Stay erwartet. Die Zimmer sind einfach, aber sauber und vor allem haben wir warmes Wasser zum Duschen, was nicht immer der Fall ist.

Nach einem leichten Mittagessen – ich bin mittlerweile auf Grilled Cheese Sandwich umgestiegen – Asche auf mein Haut, aber mein Darm dankt’s mir, zumindest am Mittag, geht’s per Rikscha in die Stadt. Wir besichtigen zuerst eine Springwell, wie schon in Delhi, wo man das Wasser in den Monsunzeiten speichern kann. Anschließend geht’s zu einem Lookout, von wo wir eine schöne Sicht über die Stadt bekommen. Dann geht’s zum letzten Ziel des Tages – der Stadtpalast von Bundi.

Der Palast verfällt leider wegen finanziellem Mangel, sieht aber trotzdem wunderschön aus. Die Tore sind gigantisch und beeindruckend. Am heutigen Tag werden wir sogar zu kleinen Stars, denn ein Reporter der Tageszeitung schreibt einen Bericht über Touristen in Bundi – wir werden am nächsten Tag auf dem Titelbild der Zeitung erscheinen. „At least I made it in India!“

Glücklich geht’s zurück in die Stadt zum besten Chai des Landes – wie wahr. Nach all der Anstrengung bummeln wir Damen noch ein bisschen über den Markt, bevor’s zum Lagerfeuer und Abendessen zurück  zur Unterkunft geht.

 

Ein früher Morgen, denn wir werden um 6.30 Uhr abgeholt, um den 7 Uhr Zug nach Bijapur zu bekommen. Diesmal sind wir mit dem „Regio“ unterwegs, wie alle anderen Inder auch. Nach dem ersten Schock, wir dachten die Abteile seien gerammelt voll, kommt die Erleichterung, dass wir die nächsten Stunden doch in Ruhe sitzen können. Die Landschaft, die am Fenster vorbeizieht, ist wunderschön, zum Teil verwunschen.

Am Zielbahnhof werden wir mit Jeeps abgeholt, die uns zu unserer nächsten Unterkunft bringen – feststehende Zelte direkt am See, mitten in der Pampa. So wie ich’s am Liebsten mag – ruhig, Natur pur, kein Hupen, toll.

Nach einer kleinen Pause geht’s in den nahegelegenen Ort, wo uns die Kinder bereits mit „Take a photo“ begrüßen. Am Abend gibt’s wieder ein Lagerfeuer, genauso heiße Diskussionen über arrangierte Ehen und das Beobachten des Sternenhimmels.

Ich stehe freiwillig um 7 Uhr auf, um mir den Sonnenaufgang über dem See anzuschauen. Keine Enttäuschung und noch besser, als um 8 Uhr der Masala Chai kommt.

Um 9 Uhr geht’s weiter mit den Jeeps. Wir schauen uns die Felder um Bijapur an, unter anderem wird hier auch Opium angebaut. Die nächste Unterkunft ist wieder einmal ein Traum – ein Palast, im vorderen Bereich lebt der Maharadscha mit seiner Familie, die restlichen Zimmer sind für Touristen. Es gibt sogar einen Pool und mittags lassen wir Mädels uns mit Henna verzieren, bevor wir am Abend gemeinsam den Sonnenuntergang über dem nahegelegenen See anschauen.

Ein gemütlicher Start in den Tag. Mein geliebter Masala Chai wird mir vor’s Zimmer gebracht. Alle 12 Mann werden anschließend auf drei Autos verteilt, um unsere Fahrt in Richtung Udaipur anzutreten.

Was sich da so auf der Autobahn tummelt ist auch ganz schön interessant .. vom Moped – meist ohne Helm, dafür im Hellrider-Look – bis hin zu Traktoren, Kühen und Fußgängern. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Die Überholmanöver unseres Fahrers machen das ganze auch nicht besser.

In Udaipur angekommen, beziehen wir zuerst mal unser Hotel. Wir sind von den letzten beiden Unterkünften verwöhnt – dies hier kann nicht mithalten. In manchen Zimmern läuft das Wasser bedenklich nah an den Stromanschlüssen vorbei. Aber auch damit muss man in Indien rechnen. Dafür kommt aber auch sofort der Wasserinstallateur und richtet das ganze wieder – um 23 Uhr in der Nacht. Bis er eben fertig ist.

Den Nachmittag verbringen wir bei einer gemütlichen Bootsfahrt auf dem Lake Pichola – zwischendurch bleiben wir auch mal 20 Minuten liegen, das Öl im Motor ist ausgegangen. Wir werden aber gerettet und tuckern weiter. Mit unseren Hochsee-Westen hätten wir sowieso nicht ertrinken können – wir wären einfach auf der Wasseroberfläche getrieben, hoffentlich mit dem Kopf nach oben. Aber ist ja nichts passiert.

Die Sonne geht langsam unter und die Stimmung ist wirklich atemberaubend schön. Selbst die Vögel machen es sich auf dem See bequem und scheinen das warme Licht aufzusaugen und die Altstadt oder das Bergpanorama zu betrachten.

Damit’s auch so schön bleibt, essen wir im Rainbow Restaurant, direkt am Seeufer, zu Abend. Von hier aus können wir weiterhin den Wahnsinnsblick genießen und den Mond über dem See aufgehend bewundern.

Ein neuer Tag und da direkt neben unserem Hotel das Café Edelweiß ist, möchte ich unbedingt dort frühstücken gehen. Leider hat es noch zu – wir weichen auf das nächste Café mit Dachterrasse aus. Hier soll ich nicht enttäuscht werden – neben meinem Masala gibt’s eine Zimtschnecke! Juhuuu! Dabei der Blick über den See und die wärmende Sonne auf der Dachterrasse. Ein wirklich perfekter Start in den Tag!

Kurz darauf treffen wir uns alle zu unserer gemeinsamen Besichtigung des City Palace. Ein riesiger Palast, wo ein Teil immer noch bewohnt wird und ein weiterer als Hotel genutzt wird. Ein Bond-Film wurde hier auch gedreht – ein spannender Ort.

Anschließend haben wir Freizeit, so dass es Shopping heißt! Ich bin semi-erfolgreich, werde aber etwas später noch mein Geld los. Abends geht’s zu einer tollen Tanzaufführung mit Indienfeeling, bevor wir zu Abendessen.

5 Uhr Abfahrt vom Hotel, um den 6 Uhr Zug nach Pushkar zu bekommen. Wir fahren knapp 5 Stunden und steigen in Ajmer aus. Es ist laut, voll und extrem viel Verkehr. Bald sind wir aber schon in Pushkar, wo es deutlich ruhiger ist.

Am Nachmittag steht eine Kamelsafari an. Ich habe schon Blickkontakt mit „meinem“ Kamel aufgenommen und werde dann tatsächlich diesem zugewiesen. Schicksal?! Wohl eher nicht, denn ich sitze noch nicht mal im Sattel und meine Süße steht schon auf. Wie ich es schaffe im Sattel zu bleiben, weiß ich nicht. Unser Guide G meint nur, es hat beeindruckend ausgesehen.

Der Ritt auf dem Kamel – naja – es tut verdammt weh dieser Sattel und ich bin nach 20 Minuten heilfroh, von meiner indischen Prinzessin steigen zu dürfen. Auf dem Rückweg in die Stadt nehme ich lieber den Platz auf dem Wagen hinter dem Kamel ein. Das ist deutlich gemütlicher.

Unser „letztes Abendmahl“ findet im Out of the blue Café statt – ich begehe die Todsünde, die ich nicht begehen wollte. Zusammen mit Vicki aus Neuseeland bestelle ich eine Pizza. Nach nun zwei Wochen können wir beide einfach nichts würziges mehr essen – etwas neutrales muss her. Nicht wie beim Italiener, aber ok. Dafür ist der Mojito wow!

Heute merke ich, dass ich langsam wieder nach Hause möchte. So wunderschön und spannend Indien ist, so anstrengend und laut ist es auch. Ich bin einfach ein „Mädel vom Dorf“ und mag die ruhigen und abgelegenen Orte dieser Welt.

Unser freier Vormittag und da ich immer noch Rupie in der Tasche haben, geht’s auf den Markt. Es wird gehandelt was nur geht, so dass ich glücklich und erfolgreich ins Hotel zurückkehre.

Später werden wir wieder nach Ajmer gebracht, wo unser Expresszug nach Delhi wartet. Wir verbringen knapp acht Stunden im Zug, bevor wir endlich ankommen. Unser Hotel, wo wir starteten, ist nur der reinste Palast. Es gibt warmes Wasser und ein bequemes Bett.

Da einige am frühen Morgen bereits ihre Heimreise antreten, verabschieden wir uns. Es fließen ein paar Tränen – einige habe ich sehr ins Herz geschlossen und bin traurig, dass man sich nun nicht mehr sieht. Müde liege ich im Zimmer, kann aber vor lauter Flut an neuen Eindrücken nicht vor 2 Uhr schlafen.

Mein letzter richtiger Tag in Indien spielt sich nur um’s Hotel ab. Mit den letzten Verbliebenden ein bisschen zusammen sitzen, quatschen, ein Hochzeitsoutfit für Mo kaufen und packen. Am nächsten Morgen werde ich pünktlich um 6 Uhr am Hotel abgeholt – es geht zurück zum Flughafen. Diesmal in einer Rekordzeit von unter 30 Minuten. Am Flughafen angekommen, habe ich ein Strahlen im Gesicht – ich bin bereit heimwärts zu fliegen.

Namaste und Good Bye Indien – es war wirklich eine unglaublich tolle Reise, die ich nicht missen möchte, bin aber auch froh endlich wieder nach Hause zu dürfen!

Einige Fakten:

Meine Reisezeit: Januar-Februar, 20-25 Grad am Tag, 5-10 Gra in der Nacht. Ein Schlafsack ist ratsam, denn die Zimmer haben keine Heizung!
Masala Chai 10-20 R
Getränke 20-40 R
Gin 400-800 R
Wein 800-1600 R
Essen 300-600 R
Grilled Cheese Sandwich 110-180 R

Veröffentlicht bei:

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