Meine Reise nach Vietnam 2020

Nach meiner letzten Reise durch Kambodscha & Vietnam wollte ich nun noch mehr von Vietnam sehen. Somit machte ich mich diesen Januar mit einer internationalen Reisegruppe von Intrepid auf den Weg. Das Abenteuer begann in Ho Chi Minh oder auch bekannt als Saigon. Am ersten Tag erkundete ich noch etwas unsicher die Straßen von Saigon und gewöhnte mich ans heiße Klima. Schon am nächsten Morgen ging es raus aus der Stadt ins Mekong Delta.

Eine kurze Bootsfahrt später und unsere Tuktuk-Fahrer brachten uns sicher in unser Homestay für die Nacht. Am Nachmittag wartete ein schöner Spaziergang durch die Natur auf uns sowie ein vietnamesisches Abendessen. Müde und erschöpft fiel ich ins Bett, denn am Morgen sollte es wieder früh los gehen.

Nach einer Stadtbesichtigung in Saigon flogen wir nachmittags nach Phan Rhang. Mein persönliches Highlight der Reise war hier der Besuch eines Fischmarktes. An den Geruch musste man sich ein wenig gewöhnen, aber die Auswahl an frischer Ware war unglaublich groß. Es herrschte ein Gewusel und wilder Handel.

Um Phan Rang schauten wir uns die Salinen an, besuchten eine Töpferei sowie das Königsmausoleum. Am nächsten Abend ging es dann weiter mit dem Nachtzug nach Hoi An. Diese Erfahrung muss ich offen gesagt nicht nochmal machen. Der Zug war voll gestopft mit Menschen. Wir waren teilweise zu zehnt in einem kleinen Abteil, Fenster und Türen geschlossen, die Klimaanlage auf frostige Temperaturen. Nachts um halb drei schreit auch mal ein Kind eine Stunde… Erholsam ist was anderes. Abenteuerlich absolut.

Zur Erholung wartete dafür ein sehr schönes Hotel in der malerischen Hafenstadt Hoi An auf uns. Die nächsten Tage dienten der Entspannung, Seele baumeln lassen, durch die Stadt spazieren und die Reisfelder mit dem Fahrrad erkunden.

Endlich in Hoi An – spazieren, genießen,entspannen!

Mit dem Privatbus fuhren wir über einen Pass mit wunderschöner Aussicht nach Hue. Dort angekommen schauten wir uns die Zitadelle an. Später ging es per Riksha durch die Stadt und Felder um Hue. Am Abend fiel ich vor lauter neuer Eindrücke müde ins Bett. Am nächsten Tag ging´s dann weiter zum Königsgrab, mittags durften wir in einem Kloster lecker essen, später erkundete ich die Stadt noch ein wenig auf eigene Faust.

Nach zwei Tagen flogen wir dann weiter zu unserem letzten Stopp nach Hanoi. Die Besichtigung des Literaturmuseums sowie des Mausoleums von Ho Chi Minh stand auf dem Programm. Am nächsten Tag ging es dann los zu einem weiteren Highlight – der Halong Bay. Hier durften wir eine Nacht auf einem Boot inmitten der Bucht übernachten. Wir hatten Glück, denn das Wetter war klar und man hatte eine wunderbare Weitsicht. Eine absolut faszinierende Landschaft.

Zurück in Hanoi erkundete ich am letzten Tag die Stadt wieder alleine. Da die Reise offiziell zu Ende war, mussten die meisten schon wieder ihren Heimflug antreten. Ich hatte noch einige Stunden Zeit und ließ mich einfach nach Bauchgefühl durch die Straßen und Gassen Hanois treiben. Für mich die schönste Art und Weise Land und Menschen kennenzulernen. Wenn man einfach etwas durch die Gegend läuft, schaut, erlebt und sich fallen lassen kann.

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